Engineered Design aus Stuttgart

 

Anders. Das Unternehmen Nimbus Group ist anders als andere Unternehmen. Seit mehr als 25 Jahren. Man erkennt das Anders-Sein an vielen Details. Zum Beispiel an der Firmenkantine, in der sich jeden Morgen alle 160 Mitarbeiter zum gemeinsamen Frühstück treffen.

 

Der Lagerarbeiter neben dem Controller. Der Designer neben dem Lichtplaner. Der Verpacker neben Innenarchitekten und Akustikspezialisten. An irgendeinem der gedeckten Tische nimmt auch der Firmenchef Platz, der für Kaffee und Tee, Brot und Butter, Schokoaufstrich und Marmelade aufkommt. Gefrühstückt wird vor einem programmatischen Zitat an der Kantinen-Stirnwand:

 

„ICH SUCHE NICHT – ICH FINDE. Suchen, das ist (das) Ausgehen von alten Beständen und ein Finden Wollen von bereits Bekanntem im Neuen. Finden – das ist das völlig Neue...“

nimbus_fabrik

 

Das große Mitarbeiterfrühstück ist nur ein Mosaikstein in einer bemerkenswerten Firmenkultur, die schwäbische Schaffigkeit mit lässiger Weltläufigkeit verbindet, Prozessdisziplin mit augenzwinkernder Kreativität, unverhandelbare Qualitätsansprüche mit einem ausgeprägten Sinn für Soziales. Dieser außergewöhnliche Mix, zu dem auch der Mut gehört, vieles anders zu machen als andere, hat das 1988 gegründete Unternehmen zu einer unverwechselbaren Architektenmarke werden lassen, die ihren Weg zum Neuen auf ganz eigenwillige Weise findet.

 

„Wir gehen mit offenen Ohren und Augen durchs Leben und schauen, wo sich Chancen bieten, so funktioniert mein Unternehmen seit vielen Jahren“, beschreibt der Architekt und Firmengründer Dietrich F. Brennenstuhl das Prinzip der Stuttgarter Nimbus Group.

 

Die Leuchtenmarke Nimbus hat ihren Ursprung – und das ist kein Gründungsmythos – in einer Garage. Sie diente dem Architekten und gelernten Werkzeugmacher Dietrich F. Brennenstuhl Ende der 1980er Jahre als Werkstatt.

 

Seine erste Serienleuchte, eine Halogenleuchte namens Cirrus 0, war eine zylindrische Leuchte mit Seilsystem für eine Kunstgalerie. Schon bei diesem Modell zeigte sich die klare, schlichte Formensprache, gepaart mit hochwertigen Materialien und einem hohen Maß an technischer Finesse. Doch technische Parameter wie Hitzeentwicklung und Lichtemission zwangen zu gestalterischen Rastern, die Dietrich F. Brennenstuhl zu eng erschienen.

 

Er entzog sich diesen Beschränkungen, indem sich Nimbus seit dem Jahr 2000 intensiv mit der LED-Technologie auseinandersetzte. Diese sehr kleine, sehr effiziente und nur wenig Wärme produzierende Lichtquelle bot ideale Voraussetzungen für einen Paradigmenwechsel im Leuchtenbau:

 

Während andere Hersteller weiterhin mehr oder weniger ansprechende Gehäuse um konventionelle Leuchtmittel herum entwarfen, begriff Nimbus den sparsamen Winzling als entwickelbaren Kern, in dem völlig neue gestalterische Möglichkeiten verborgen waren – aber auch die Kraft, Lichttechnik, Elektronik und Produktion grundlegend zu verändern. Nach fünf Jahren intensiver Forschung und Entwicklung mit Zulieferern war die LED so leistungsstark und zuverlässig, dass sie reif für den Markt war, den Nimbus von 2006 an für einige Jahre nahezu konkurrenzlos bediente.

 

Seither hat das Unternehmen viele Millionen LEDs bei rund 10.000 LED-Projekten in aller Welt verbaut und verfügt damit über einen Erfahrungsschatz wie kein anderer Wettbewerber: In enger Zusammenarbeit mit Lichtplanern, Architekten und Elektrofachplanern entstehen neue und in ihren Funktionen erweiterte Konzepte für Wohnhäuser, Arztpraxen, Galerien, Schulen, Rathaus-Foyers, Vorstandsetagen oder Lounges bis hin zu Bürogebäuden und großen Firmenzentralen wie die Hauptverwaltung von Unilever und die Handelskammer in Hamburg, die ADAC- Zentrale in München oder die Hauptverwaltung der Welthandelsorganisation WTO in Genf.

 

Wir danken NIMBUS für die freundliche Unterstützung der Waidblicke.